DJI Mini 3 Pro: Die Mikroexploration- / Trailrunning-Drohne?

DJI Mini 3 Pro: Die Mikroexploration- / Trailrunning-Drohne?

Eine Drohne mit nicht einmal 250 Gramm aber Funktionen hoher Qualität klingt wie das ideale Ausrüstungsteil für die Dokumentation von schnellen Wanderungen in den Bergen und Trailläufe.

Mit der DJI Mini 3 Pro ist sie vielleicht auch endlich dieses Tool.

Die DJI „Mini“-Geschichte

Die „Mini“-Serie von DJI hat bisher, was diese Nutzung angeht, immer einige Nachteile gehabt.

DJI Spark

Die Spark hatte ActiveTrack, konnte einem also automatisch folgen (versuchen).

Sie war allerdings nicht zusammenlegbar und hatte keine Hinderniserkennung, wodurch sie dann doch ein wenig zu gross für den Transport und zu gefährlich und gefährdet in solcher Nutzung war.

Ihre Fernbedienung war nicht zu gross, aber die zu ihrer Nutzung empfehlenswerte Verbindung zum Smartphone erfolgte nur per WiFi und war eher unsicher.

DJI Mavic Mini

Die Mavic Mini war die erste Drohne von DJI unter 250 Gramm und mit dem faltbaren Design der Mavic-Serie.

Gut für den Transport, aber für Trailrunning waren Drohne plus Fernbedienung schon ein wenig schwer.

Das Smartphone wurde hier bereits, wenn ich mich richtig erinnere, per Kabel verbunden (oder konnte es zumindest werden), was die Stabilität der Verbindung verbesserte, aber das alles aneinander zu stecken brauchte schon seine Zeit.

Und ActiveTrack verschwand.

DJI Mini 2

Mit der DJI Mini 2 ging es so weiter: Leicht für sich alleine, aber gar nicht so leicht gemeinsam mit der Fernbedienung.

Das Smartphone hinausnehmen, es per Kabel (das wenigstens schön transportfähig in der Fernbedienung eingebaut war) verbinden, DJI Fly starten… all das brauchte immer ein wenig länger, als für eine schnelle Aufnahme gut gewesen wäre.

Alles brauchte seine Zeit – und mehr als nur einmal hatte ich meine Drohne dann endlich in der Luft, nur um mittendrin einen Anruf zu bekommen.

Man will und muss also seine Drohne unter kontrollierendem Blick haben, und plötzlich hängt man in einem Anruf statt im Flug.

Und ActiveTrack blieb auch hier aussen vor.

DJI Mini 3 Pro

Jetzt, mit der Mini 3 Pro [Affiliate Link], sind die Dinge anders.

Die Drohne liegt immer noch unter den magischen 250 Gramm, ab denen einiges an einigen Orten regulatorisch schwieriger wird.

Zum Herumtragen ist so ein geringes Gewicht natürlich auch angenehm, selbst wenn man zum Fast Hiking in die Berge geht.

Gemeinsam mit der neuen DJI RC (Fernbedienung) bietet sie aber zwei weitere Vorteile, die endlich liefern, was den früheren „Mini“-Modellen fehlte:

Vorteil DJI RC

Die DJI RC wiegt weniger als die frühere (RC-N1) Fernbedienung, was nun also auch Drohne plus Fernbedienung leichter herumtragen lässt.

Und dank des eingebauten Bildschirms muss man nicht länger sein Smartphone anstecken und verbinden, dessen Batterie verbrauchen und Unterbrechungen auf demselben Gerät, mit dem man die Drohne kontrolliert, riskieren.

Start der Drohne auf Übernacht-Bergtour
Start der Drohne auf Übernacht-Bergtour

Vorteil Tracking

Ausserdem hat die DJI Mini 3 Pro Sensoren zur Hinderniserkennung (zumindest überall ausser seitlich) bekommen und bietet damit endlich wieder ActiveTrack.

ActiveTrack-Versuch mit der DJI Mini 3 Pro, gegen Sonnenlicht
ActiveTrack-Versuch mit der DJI Mini 3 Pro, gegen Sonnenlicht

All das sollte diese Drohne ideal für etwas Dokumentation von Trailläufen und Bergtouren aus der Luft machen.

Natürlich ist sie immer noch ein streng genommen unnötiges Ausrüstungsstück, das man mit sich herumträgt, aber zumindest sollten die Chancen, das man sie in Betrieb nehmen wird, wesentlich höher sein.

(Ihr wollt gar nicht wissen – und ich will es ganz sicher nicht – wie viele Kilometer meine früheren Drohnen zurückgelegt haben, indem ich sie in meinem Rucksack mitgetragen hatte, ohne sie jemals für Aufnahmen jener Touren genutzt zu haben.)

Und noch dazu…

Es gibt auch QuickShots, (auf der Mini-Serie) neue MasterShots, die Möglichkeit, vertikale Videos aufzunehmen… und nicht zu vergessen, einen höheren Winkel, in dem die Kamera nach oben geneigt werden kann, was auf Bergtrails für interessante Perspektiven sorgen sollte!

Sehen wir also, wie es damit weitergeht – und hoffentlich fliegt!

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